PostHeaderIcon Berichte aus dem Förderverein

Weihnachtskonzert 2016

Am Freitag, dem 02. Dezember, fand unser alljährliches Weihnachtskonzert in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums unter der Leitung von Werner Broszeit, Lars Kriegel und Stephan Mehl, in Kooperation mit der städtischen Max-Reger-Musikschule statt. Unter anderem haben die gesamte Klasse 5a und Schülerinnen und Schüler der 5b mitgewirkt, außerdem hatte Annika Drobik aus der 8b einige tolle Soloauftritte. Das Weihnachtskonzert war in diesem Jahr außergewöhlich gut besucht, wodurch insgesamt 1000 € durch das Sammeln von Spenden und durch den Verkauf von Speisen und Getränken zusammen gekommen sind. Das Geld wird zusammen mit den Spenden vom letzten Jahr an die Kindertafel der evangelischen Jugend übergeben. Insgesamt fließen also 1500 €  an diesen guten Zweck, da einige Kinder der Übermittagsbetreuung des RHG von der Kindertafel finanziell unterstützt werden. Das Geld kommt also direkt unseren Kindern zugute. 

Ein besonderer Dank des Fördervereins geht an die SV und den Mathe-LK Kurs der Q2, die bei der Organisation und beim Verkauf geholfen haben. 

Schüler der Kl. 5 auf der Bühne  Solistin und Band auf der Bühne  Gitarristen und Bläser  Mann mit Blumenstrauß  Ansprache  Schüler der Kl. 5 und Solistin auf der Bühne  Band auf der Bühne 


 

OLMUN 2014

Es war wieder soweit gewesen…. Ende Juni haben wir an der „Oldenburg Model United Nations“-Konferenz mit insgesamt rund 700 anderen Delegierten teilgenommen. Das war mein 2. Planspiel, bei dem ich die Chance hatte, das Land Bangladesch als Delegierter zu vertreten. Mit 4 Schülern waren wir vertreten in der „Special Conference“, „The Economic and Social Council”, „GA 3rd” auch bekannt unter „The Social, Humanitarian & Cultural Affairs Committee” und der „General Assembly 4th”.

In so einem Planspiel geht es darum, die UN, also die Vereinten Nationen, zu simulieren. Das Hauptziel ist es, Resolutionen zu verfassen, um Lösungen zu verschiedenen Problemen zu finden. Deswegen sollte man sich schon vor der Konferenz über das eigene Land und auch die Nachbarländer schlau machen. Sonst hat man vielleicht während der Konferenz keine Bündnispartner, denn in der Regel können sich zum Beispiel die Nachbarländer gegenseitig unterstützen. Wie vergangenes Jahr musste ich mich mit anderen Ländern zusammen tun, um dann die zu Hause geschriebenen Resolutionen zu verbinden. Es gab bestimmte Vorschriften, die eingehalten werden mussten. Wie z.B. die Bekleidung. Da wir die UN simulieren mussten die Jungen Jacketts tragen und auch Krawatten waren Pflicht. Bei den Mädchen war der Dresscode nicht so streng, trotzdem sollten sie sich angemessen kleiden.

Im Planspiel wird man vor der Konferenz in Komitees eingeteilt, die sich mit verschiedenen Problemen beschäftigen. Das Thema meines Komitees war: “Enhancing the potential of post-conflict regions by pursuing the responsibility to protect”. Es ging also um die Verbesserung der Lage in ehemaligen Kriegsgebieten. In der Vorbereitungszeit hatte sich jeder Delegierte über sein eigenes Land informiert und eine Resolution verfasst.
In der Lobbying Phase mussten sich dann alle Delegierten mit ihren Bündnispartnern zusammen finden und Unterschriften für ihre Resolutionen sammeln. Nur die Resolutionen, die mindestens 30% der Unterschriften des Komitees sammeln konnten, wurden dann besprochen und abgearbeitet. In der Besprechungsphase der Resolutionen konnte jeder Anträge an die Geschäftsordnung stellen, sich die Reden anhören, um zu sehen wie die Länder zu den Resolutionen stehen, und Fragen zu den Resolutionen stellen.
Am Ende jeder Resolution wurde dann abgestimmt, ob diese angenommen oder abgelehnt wird. Auch dieses Jahr konnten meine Bündnispartner und ich eine Resolution gegen die Großmächte durchsetzen. Ironischer Weise waren Russland und die USA auf derselben Seite, was dazu geführt hat, dass sie sich ständig widersprochen haben.

Das besondere aber an dieser Konferenz war, dass sie auf Englisch war, was den meisten zuerst einen großen Schreck einjagt hat. Wenn man jedoch in einem Komitee sitzt und mitmacht, merkt man, wie leicht eigentlich die englische Sprache ist.  Alles in Allem hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, so die UN zu simulieren.

Nächstes Jahr übernehme ich die Leitung der MUN Projekte und ich würde mich freuen, wenn ihr und eure Klassenkameraden mitkommen würdet. Denn je mehr Leute mitkommen desto mehr Spaß macht es.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Förderverein bedanken, der uns freundlicherweise wieder finanziell unterstützt hat.

Osman Emre Karakurt

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