Schwarzlicht AG


Hereinspaziert…

Das Licht im Zuschauerraum wird gelöscht, alles ist dunkel und schwarz. Das Publikum blickt erwartungsvoll nach vorn, wo sich der Bühnenraum nur erahnen lässt. Plötzlich setzt die Musik ein und weiße Hände tauchen aus dem Nichts auf, führen fantasievolle Gesten und Formationen aus und verschwinden wieder in der Dunkelheit. Farbige Tücher, bunte Reifen und schnell rotierende Seile wirbeln durch den Raum und bilden faszinierende Farbmuster zur Musik, werden abgelöst von akrobatischen Turnern in Weiß…

Das alles ist Schwarzes Theater.

Das Geheimnis des Schwarzlichttheaters liegt in der völlig verdunkelten Bühne und der verwendeten Lichttechnik. Spezielle Schwarzlichtlampen lassen die Farbe Weiß und alle Neonfarben besonders leuchten, alles Schwarze ist nicht mehr zu erkennen und tritt zurück. Daraus ergeben sich reizvolle Effekte, faszinierende Illusionen, poetische Bilder und vielfältige Spielmöglichkeiten.
Zu Beginn unserer Stücke steht meist nur eine Idee, eine Musik oder auch ein Text; dann probieren wir gemeinsam aus, jeder bringt Ideen und Vorschläge ein. Manches, was man sich zu Hause überlegt hat, wirkt auf der Bühne enttäuschenderweise gar nicht, man verwirft es wieder, einfachste Bewegungen dagegen haben oft eine große Wirkung. Schließlich entwickelt sich nach und nach ein Stück zur Bühnenreife.

Die Schwarzlicht-AG wurde im Jahr 2000 durch Brigitte Buschmann und Heide Schneider gegründet und ist seitdem fester Bestandteil des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Nachdem Frau Schneider 2007 aus dem Schuldienst ausgeschieden ist, gehört Nadine Asmuth zum Leitungsteam. Bei zahlreichen Veranstaltungen, z.B. Abiturfeiern, Informations- und Kennenlerntagen oder Musikveranstaltungen, führt die AG ihre kreativen Stücke vor und ihre Vorführungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Höhepunkt diesen Jahres war im April unser großer „Schwarzlichtabend" zum zehnjährigen Bestehen unsere AG. Nach dem Motto „Classic meets Pop" gab es 13 Stücke von altbekannt bis nagelneu zu sehen. Die Aula war mit ca. 400 Leuten voll besetzt. Weitere Highlights der vergangenen Jahre waren der große „Schwarzlichtabend“ (2005), der Auftritt bei den Hagener Schul- und Jugendtheatertagen (2005) sowie der Auftritt beim Klavierabend zu Ehren von Edvard Grieg mit Professor Dorfmüller (2007). Außerdem soll das bekannteste Stück, das große „ABI-FINALE“, schon manche Abiturientin zu Tränen gerührt haben.
Zur Zeit nehmen 54 Schülerinnen und ein Schüler an der AG teil, einige Mitglieder sind schon seit fünf Jahren dabei. Die AG übt donnerstags in der 7. und 8. Stunde in der Aula. Da wir mittlerweile eine so große Gruppe sind, haben wir uns aufgeteilt. Mal übt die eine Hälfte, dann die andere.
Hier einige Eindrücke aus unseren Proben. Da es normalerweise auf der Bühne stockdunkel ist, zeigen die Fotos nicht wirklich die Magie des Schwarzen Theaters.

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